Der Veranstalter lud verschiedene Initiativen, Bündnisse und Parteien zur Teilnahme ein.Dazu veröffentlichte der Kreisverband Köln der Linken auf Instagram folgende Beiträge,

Berichte in der örtlichen Presse könnt ihr hier nachlesen.

Was mir sehr gut gefiel?

Die ersten Reden stammten von betroffenen Mieterinnen und Mietern aus verschiedenen Veedeln. Diese berichteten auch wie sie sich organisierten und wehren. Es gab verschiedene Stände wo man sich über die Arbeit von Initiativen und Parteien (Die Linke, SPD, Bündnis 90/Die Grünen) informieren konnte. Die OASE Köln, der Draussenseiter und der Straßenwächter e. V. waren vor Ort. Letzterer ist einer von verschiedenen ehrenamtlichen Gruppen und Vereinen der Obdachlosenhilfe in der Stadt. Die Linke hatte über den Platz verteilt Whiteboards aufgestellt auf denen man auf einer Karte schreiben konnte, bezogen auf den jeweiligen Stadtteil, was man dazu mitteilen wollte.

Eine positive Randbeobachtung. Am Chlodwigplatz ist es wie an vielen anderen Plätzen in der Stadt. Dort halten sich auch Menschen auf die auf der Straße leben und vor Armut betroffen sind. Zwei der Teilnehmenden besorgten einzelnen von ihnen Pizzen. Beziehungsweise es gab einen Stand wo gerettetes Gebäck verteilt wurde und Suppe. Wer wollte konnte dafür eine Spende hinterlassen.

Worüber ich enttäuscht war?

Einmal, was der Redner vom Mieterverein zurecht ansprach, dass dafür, dass es so viele Menschen betrifft, hätte gerne mehr Teilnehmende sein können. Das ein Redner für die OASE Köln (Deutz) und die Arche für Obdachlose (Mülheim) sprach fand ich in Ordnung, hätte mir allerdings gewünscht das man stattdessen Obdach- und Wohnungslosen die Gegelenheit gegeben hätte zu sprechen.

Was man daraus lernen kann?

  • Ich nahm wenigstens zwei Reden wahr in denen zurecht ein sehr wichtiger Punkt angesprochen wurde. Das man sich vernetzt und gemeinsam für eine Sache kämpft.

  • Das es auch bei Themen wo das meinem Eindruck nach sonst eher nicht der Fall ist, möglich ist Massen zu mobilisieren.

Was ich mir für die Zukunft wünsche?

Das man bei Aktionen, Demonstrationen, Kundgebungen oder welchen Formaten auch immer zum Thema Mieten Notstand konkrete Zusammenhänge zur Obdach- und Wohnungslosigkeit von Menschen herstellt. Das es nicht sein kann, dass die Stadt Köln für die Unterbringung in Einfachhotels beispielsweise 51 Euro pro Person und Übernachtung zahlt (was das umgerechnet auf den Monat heißt, wenn zwei oder vier Menschen in einem Zimmer untergebracht sind kann man sich selbst ausrechnen), die Mietrichtwerte allerdings viel zu niedrig sind (siehe https://www.jobcenterkoeln.de/wp-content/uploads/2026/02/JC_Uebersicht-Mietrichtwert-2026.pdf).

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28/09/2026