Am 15. Juni war der Internationale Tag der Gebäudereinigung. Wusstet ihr das? Dazu gibt es ein Flugblatt von und eine Kurzinformation auf der Homepage der . Vor Jahren arbeitete ich für einen Dienstleister als Gebäudereiniger (Treppenhausreinigung). Mein damaliger Arbeitgeber hatte seinen Hauptsitz in Berlin und ein Büro eine Niederlassung in Köln. Mittlerweile wurde er meines Wissens von einem Mitbewerber übernommen. Damals, was meiner Erinnerung nachwievor der Fall ist, warb die IG BAU mit folgenden Mottos.

  • Sauberkeit kostet/Sauberkeit hat ihren Preis

  • Sauberkeit braucht Zeit

Zurecht. Denn wenn man unter der fadenscheinigenden Begründung einer möglichen Einsparung die Sauberkeit schleifen lässt, bei der Reinigung spart, rächt sich das. Nicht nur das die Kosten insgesamt höher ausfallen, als wenn man direkt und regelmäßig reinigt. Auch der Zeitaufwand ist deutlich höher.

Als ich dort anfing bekam ich von beiden Chefs und Kollegen oft zu hören das wird schon. Ich sei neu und brauche eine Zeit bis ich mich eingearbeitet habe. Dabei war mir eins vom ersten Tag an klar, und das kommunizierte ich auch entsprechend.Die Leistungen, die die Kunden (in der Regel Hausverwaltungen) bei uns beauftragten war in der tariflich geregelten Arbeitszeit nicht zu leisten. Ich denke das ich nicht weiter erläutern muss was das hieß, wenn man nicht schon wieder Überstunden anhäufen wollte.

Beispiele...

...die zeigen wie respektlos mit Gebäudereinigerinnen und Gebäudereinigern, Mitarbeitenden der Dienstleister oder Verkehrsbetriebe umgegangen wird gibt es genug. Wenn man regelmäßg mit Bus und Bahn unterwegs ist, die Zigarettenstümmel die in Massen auf den Boden liegen, das Beschmieren von Fahrzeugen (innen wie außen) mit Graffiti, Massen von Schalen von Pistazienkernschalen auf dem Boden, und so weiter.